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	Kommentare für Monika Höchtl	</title>
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		<title>
		Kommentar zu Kunst und Markt versus Kunst und Leben von Birgit Maria Sturm		</title>
		<link>https://xn--monikahchtl-xfb.de/kunst-und-markt-versus-kunst-und-leben/#comment-4</link>

		<dc:creator><![CDATA[Birgit Maria Sturm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 18:14:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://xn--monikahchtl-xfb.de/?p=313#comment-4</guid>

					<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Höchtl,

durch Zufall finde ich gerade Ihren Kommentar zu meinem Vortrag vor zwei Jahren in der Polytechnischen Gesellschaft.
Nun, er war ja konkret angekündigt mit diesen drei Namen und die Auswahl fand unter dem Aspekt der Trägerschaft des ART COLOGNE-Preises statt, mit dem unser Verband verdienstvolle Galeristen jährlich würdigt. Der Vortrag war gezielt nicht unter dem Signet einer Abrechnung mit dem Kunstmarkt angekündigt, derlei gibt es ja genug.
Michael Werner und Fred Jahn haben aus minimalst kleinen Verhältnissen angefangen. Insbesondere bei Fred Jahn habe ich betont, dass es ihm nicht um name-dropping, sondern sehr wohl auch um Zusammenarbeit mit regionalen Künstlern geht, an die er &quot;glaubt&quot; und von denen er genau weiss, dass die Situation so beschaffen ist, dass diese keine Karriere auf internationalem - noch nicht einmal auf nationalem Parkett machen werden. Ausstellungen solcher Künstler konnte und kann er nur finanzieren, weil er eben auch sehr namhafte Künstler vertritt bzw. verkauft. Hinzu kam bei ihm die Besonderheit des &quot;Bekenntnisses&quot;, selbst gegenüber den &quot;Blue Chip-Galerien&quot; nicht mithalten zu können und aufgrund eines Künstlerprojektes fast in die Pleite getrieben worden zu sein - hierfür hatte ich Gründe genannt. Jeder andere, der über weniger Rückgrat - vielleicht auch über weniger Wahnsinn verfügt, hätte unter diesen Umständen aufgegeben.  
Sie können in Frankfurt ja gerade die Baselitz-Ausstellung im Städel sehen. Anfang der 60er Jahre war Baselitz ein Nobody, für den sich ausser einer Handvoll versprengter Leute kein Mensch interessiert hat. Seine Malerei galt aus mindestens einem Dutzend Gründen, die ich hier nicht wiederholen brauche und die bekannt sind, als komplett indiskutabel. Es gab nur einen Einzigen, der an diesen Künstler - gewissermaßen gegen den Rest der Welt - geglaubt und ihn unverdrossen ausgestellt hat, wobei dieser Mann von Anfang der 60er bis Ende der 70er Jahre von der Hand in den Mund gelebt und selbst bei seinen Kollegen kaum Anerkennung erfahren hat: Michael Werner, sein Galerist, also einer mit dem von Ihnen monierten &quot;Scheuklappenblick&quot;. 
Dass also diese beiden differenziert dargestellten Beispiele bei Ihnen das offenbar tief sitzende Ressentiment gegen den Kunstmarkt verfestigt statt relativiert hat, ist mir unbegreiflich - obgleich nur allzu vertraut. Es ist ja auch immer am einfachsten, negative Projektionsflächen aufrecht zu erhalten. Übrigens wird es - sehr schön am Beispiel der Berichterstattung zur &quot;Helden-Ausstellung&quot; zu sehen - komplett ausgeblendet, dass Baselitz die Anfangsjahre seiner &quot;Karriere&quot; Michael Werner zu verdanken hat, ohne den er längs nicht da wäre, wo er heute ist.
Und noch etwas: Unser Verband ist seit ca. 40 Jahren zum Nulltarif und arbeitsintensiv damit beschäftigt, jährlich ein Förderprogramm für junge Künstler auf der Art Cologne durchzuführen, damit diese eine gute Chance haben, in den Markt einzutreten und somit eine Basis für &quot;Existenzsicherung&quot; haben können. Auch dies führt nicht immer zum Ziel. Fakt ist: zu viele Künstler, zu viele (oder je nach Blickwinkel: zu wenige) Galerien - viel zu wenig Sammler und Kunstkäufer. Das ist das eigentliche Problem, dass von Ihnen und vielen anderen einfach nicht wahrgenommen wird. 

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Maria Sturm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Höchtl,</p>
<p>durch Zufall finde ich gerade Ihren Kommentar zu meinem Vortrag vor zwei Jahren in der Polytechnischen Gesellschaft.<br />
Nun, er war ja konkret angekündigt mit diesen drei Namen und die Auswahl fand unter dem Aspekt der Trägerschaft des ART COLOGNE-Preises statt, mit dem unser Verband verdienstvolle Galeristen jährlich würdigt. Der Vortrag war gezielt nicht unter dem Signet einer Abrechnung mit dem Kunstmarkt angekündigt, derlei gibt es ja genug.<br />
Michael Werner und Fred Jahn haben aus minimalst kleinen Verhältnissen angefangen. Insbesondere bei Fred Jahn habe ich betont, dass es ihm nicht um name-dropping, sondern sehr wohl auch um Zusammenarbeit mit regionalen Künstlern geht, an die er &#8222;glaubt&#8220; und von denen er genau weiss, dass die Situation so beschaffen ist, dass diese keine Karriere auf internationalem &#8211; noch nicht einmal auf nationalem Parkett machen werden. Ausstellungen solcher Künstler konnte und kann er nur finanzieren, weil er eben auch sehr namhafte Künstler vertritt bzw. verkauft. Hinzu kam bei ihm die Besonderheit des &#8222;Bekenntnisses&#8220;, selbst gegenüber den &#8222;Blue Chip-Galerien&#8220; nicht mithalten zu können und aufgrund eines Künstlerprojektes fast in die Pleite getrieben worden zu sein &#8211; hierfür hatte ich Gründe genannt. Jeder andere, der über weniger Rückgrat &#8211; vielleicht auch über weniger Wahnsinn verfügt, hätte unter diesen Umständen aufgegeben.<br />
Sie können in Frankfurt ja gerade die Baselitz-Ausstellung im Städel sehen. Anfang der 60er Jahre war Baselitz ein Nobody, für den sich ausser einer Handvoll versprengter Leute kein Mensch interessiert hat. Seine Malerei galt aus mindestens einem Dutzend Gründen, die ich hier nicht wiederholen brauche und die bekannt sind, als komplett indiskutabel. Es gab nur einen Einzigen, der an diesen Künstler &#8211; gewissermaßen gegen den Rest der Welt &#8211; geglaubt und ihn unverdrossen ausgestellt hat, wobei dieser Mann von Anfang der 60er bis Ende der 70er Jahre von der Hand in den Mund gelebt und selbst bei seinen Kollegen kaum Anerkennung erfahren hat: Michael Werner, sein Galerist, also einer mit dem von Ihnen monierten &#8222;Scheuklappenblick&#8220;.<br />
Dass also diese beiden differenziert dargestellten Beispiele bei Ihnen das offenbar tief sitzende Ressentiment gegen den Kunstmarkt verfestigt statt relativiert hat, ist mir unbegreiflich &#8211; obgleich nur allzu vertraut. Es ist ja auch immer am einfachsten, negative Projektionsflächen aufrecht zu erhalten. Übrigens wird es &#8211; sehr schön am Beispiel der Berichterstattung zur &#8222;Helden-Ausstellung&#8220; zu sehen &#8211; komplett ausgeblendet, dass Baselitz die Anfangsjahre seiner &#8222;Karriere&#8220; Michael Werner zu verdanken hat, ohne den er längs nicht da wäre, wo er heute ist.<br />
Und noch etwas: Unser Verband ist seit ca. 40 Jahren zum Nulltarif und arbeitsintensiv damit beschäftigt, jährlich ein Förderprogramm für junge Künstler auf der Art Cologne durchzuführen, damit diese eine gute Chance haben, in den Markt einzutreten und somit eine Basis für &#8222;Existenzsicherung&#8220; haben können. Auch dies führt nicht immer zum Ziel. Fakt ist: zu viele Künstler, zu viele (oder je nach Blickwinkel: zu wenige) Galerien &#8211; viel zu wenig Sammler und Kunstkäufer. Das ist das eigentliche Problem, dass von Ihnen und vielen anderen einfach nicht wahrgenommen wird. </p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Birgit Maria Sturm</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Gegenläufig &#8211; Globale Kulturindustrie versus Subkultur in Frankfurt? von Monika Höchtl		</title>
		<link>https://xn--monikahchtl-xfb.de/gegenlaeufig-globale-kulturindustrie-versus-subkultur-in-frankfurt/#comment-3</link>

		<dc:creator><![CDATA[Monika Höchtl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2014 11:53:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[... Es ist Vieles angesprochen worden, was ich selbst auch so erlebe. Mitmachen im Pool der künstlerischen Foren ist für Künstler und Künstlerinnen, die sich noch nicht zu eine Marke entwickelt haben und die, die Geschäftigkeit der Kulturindustrie nicht verinnerlicht haben, eben nicht einfach. Zudem bedeutet eine Teilhabe meist Kosten und Zeit ohne Aussicht auf irgendeine Form von Vergütung und vom Sekunden-Ruhm werden Künstler_innen eben nicht satt und können sich auch keine Arbeitsmaterialien davon kaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Es ist Vieles angesprochen worden, was ich selbst auch so erlebe. Mitmachen im Pool der künstlerischen Foren ist für Künstler und Künstlerinnen, die sich noch nicht zu eine Marke entwickelt haben und die, die Geschäftigkeit der Kulturindustrie nicht verinnerlicht haben, eben nicht einfach. Zudem bedeutet eine Teilhabe meist Kosten und Zeit ohne Aussicht auf irgendeine Form von Vergütung und vom Sekunden-Ruhm werden Künstler_innen eben nicht satt und können sich auch keine Arbeitsmaterialien davon kaufen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kornmandl von roggenfeld1		</title>
		<link>https://xn--monikahchtl-xfb.de/roggenfeld-2010/das-projekt-roggenfeld-2010/kornmandl/#comment-23</link>

		<dc:creator><![CDATA[roggenfeld1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:16:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://roggenfeld.wordpress.com/#comment-23</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://xn--monikahchtl-xfb.de/roggenfeld-2010/das-projekt-roggenfeld-2010/kornmandl/#comment-22&quot;&gt;Gerauer Adolf&lt;/a&gt;.

Hallo Herr Gerauer, 

danke für Ihren Kommentar. Wir haben uns das zeigen lassen von  Landwirten aus Ihrer Generation. Herr Frankenberger beschrieb, das  ziemlich schnell gearbeitet wurde, da, die Erntearbeiter schon wieder  zum nächsten gehen wollten, damit sie dort weiteres Geld verdienen  konnten. Er als Bub ist zuerst gar nicht so schnell mitgekommen. Bei uns  ist es sicherlich ganz anders abgelaufen, wie bei ihnen damals. Auf  jeden Fall konnten wir am eigenen Leib spüren, dass das ganz schon  anstrengend ist den ganzen Tag auf dem Feld zu arbeiten. Da ist der  Körper wieder mehr gefordert und eine gute Müdigkeit stellt sich abends ein. 

Es grüßt Sie auch herzlich zurück Monika Höchtl ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://xn--monikahchtl-xfb.de/roggenfeld-2010/das-projekt-roggenfeld-2010/kornmandl/#comment-22">Gerauer Adolf</a>.</p>
<p>Hallo Herr Gerauer, </p>
<p>danke für Ihren Kommentar. Wir haben uns das zeigen lassen von  Landwirten aus Ihrer Generation. Herr Frankenberger beschrieb, das  ziemlich schnell gearbeitet wurde, da, die Erntearbeiter schon wieder  zum nächsten gehen wollten, damit sie dort weiteres Geld verdienen  konnten. Er als Bub ist zuerst gar nicht so schnell mitgekommen. Bei uns  ist es sicherlich ganz anders abgelaufen, wie bei ihnen damals. Auf  jeden Fall konnten wir am eigenen Leib spüren, dass das ganz schon  anstrengend ist den ganzen Tag auf dem Feld zu arbeiten. Da ist der  Körper wieder mehr gefordert und eine gute Müdigkeit stellt sich abends ein. </p>
<p>Es grüßt Sie auch herzlich zurück Monika Höchtl </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Kornmandl von Gerauer Adolf		</title>
		<link>https://xn--monikahchtl-xfb.de/roggenfeld-2010/das-projekt-roggenfeld-2010/kornmandl/#comment-22</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gerauer Adolf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:39:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://roggenfeld.wordpress.com/#comment-22</guid>

					<description><![CDATA[Hallo! Ich grüße Sie aus dem Ausland (NRW), es ist erstaunlich das es im Rottal noch Leute gibt, welche trotz Bindemäher und Mähdrescher, welche das Garbenbinden von Hand noch beherschen. Wenn ich an meine Jugend denke war das ganz selbstverständlich. 
Nur gemäht wurde mit der Sense von den Männern, Die Frauen haben aufgenommen und die Garben gebunden  Zum Abschluß wurden die Mandel gemeinsam aufgestellt. Wenn ich an mein Alter denke 73 Jahre, ist das schon bald 100 Jare her.
Viele Grüße aus der Kulturhauptstadt 2010 Essen!
Gerauer Adolf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo! Ich grüße Sie aus dem Ausland (NRW), es ist erstaunlich das es im Rottal noch Leute gibt, welche trotz Bindemäher und Mähdrescher, welche das Garbenbinden von Hand noch beherschen. Wenn ich an meine Jugend denke war das ganz selbstverständlich.<br />
Nur gemäht wurde mit der Sense von den Männern, Die Frauen haben aufgenommen und die Garben gebunden  Zum Abschluß wurden die Mandel gemeinsam aufgestellt. Wenn ich an mein Alter denke 73 Jahre, ist das schon bald 100 Jare her.<br />
Viele Grüße aus der Kulturhauptstadt 2010 Essen!<br />
Gerauer Adolf</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Roggen von Hilke Gerdes		</title>
		<link>https://xn--monikahchtl-xfb.de/roggenfeld-2010/das-projekt-roggenfeld-2010/roggen/#comment-21</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hilke Gerdes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 20:26:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://roggenfeld.wordpress.com/?page_id=36#comment-21</guid>

					<description><![CDATA[Ein tolles Projekt. 
Besonders interessant  ist die Beschreibung des Kornwochsen-Spiels.  Hätte nicht vermutet, dass die hart auf dem Land Arbeitenden Zeit und Sinn dafür hatten.
Wünsche eine gute Ernte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein tolles Projekt.<br />
Besonders interessant  ist die Beschreibung des Kornwochsen-Spiels.  Hätte nicht vermutet, dass die hart auf dem Land Arbeitenden Zeit und Sinn dafür hatten.<br />
Wünsche eine gute Ernte.</p>
]]></content:encoded>
		
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